Ollis Fortuna-Blog

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Der etwas andere Fußball-Kommentar

Unser Fortuna-Reporter Olli Bendt kommentiert für Sie die Fortuna-Saison! Allerdings nicht nur akustisch im Radio, sondern schriftlich hier im Blog. Lesen Sie, was er außerhalb des Spielfelds zu sagen hat. Seien Sie dabei: Kommentieren Sie auch, was das Zeug hält!

Normal ist langweilig!

Das Spiel gegen Union Berlin war in der ersten Hälfte ein einziges Knallbonbon. Ich habe selten erlebt, dass beide Teams so dermaßen offensiv zu Werke gehen und dabei gleichzeitig die Abwehrarbeit so vernachlässigen. Geschuldet war das der Umstellung von Trainer Norbert Meier, der mit einer Dreierkette in der Abwehr spielen ließ und damit volles Risiko ging. Die Fortuna schaffte so zwar ein Übergewicht im Mittelfeld und hatte selbst massig gute Torchancen. Aber auch die Berliner hätten drei bis vier Tore erzielen können, so löchrig war die Fortuna-Abwehr. Trotzdem fand ich die Entscheidung von Trainer Meier richtig, dieses Risiko einzugehen. Nach den letzten Spielen musste er einfach etwas probieren und der Erfolg hat ihm Recht gegeben. Den Zuschauern wurde so ein Spektakel geboten und auch für mich war es ein Fest, dieses Spiel zu kommentieren.

Jetzt geht es aber nach Fürth und ich bin mir sicher, dass diese Taktik dort nicht gewählt werden wird. Bei dieser spielstarken Mannschaft wäre das wohl nicht so ratsam. Die Frage ist, ob die Fortuna in Fürth auf Sieg spielen wird. Ich vermute anfangs ja, aber je nach Spielverlauf in den anderen Partien könnte ja auch ein Unentschieden ausreichen, um Platz 3 zu festigen und ihn am letzten Spieltag im Heimspiel gegen Duisburg zu sichern. Die Ohren werden mit Sicherheit auch in Paderborn und Dresden sein.

Auf jeden Fall haben wir jetzt dank des Sieges gegen Union Berlin zwei weitere Nervenspiele vor uns. Vielleicht werden es sogar vier. Und mal ganz ehrlich: Als Fortuna Fan ist man das doch gewohnt und braucht es doch auch irgendwie. Dieser Verein kann einfach nicht ganz normal aufsteigen. Gut so, denn normal ist doch langweilig.

Olli Bendt

24. April 2012, Olli Bendt

Kopfsache

Die erste Halbzeit im Spiel gegen den FSV Frankfurt könnte man als Beispielvideo für eine verunsicherte Mannschaft ins Regal stellen. Die Angst der Spieler war im gesamten Stadion greifbar. Bis auf wenige Ausnahmen (Fink, Luki) traute sich keiner etwas zu, jegliches Risiko wurde vermieden und lieber der Quer- oder Rückpass gespielt als einen Fehler zu machen. Die Leichtigkeit der Hinrunde fehlte komplett, und das Spiel wirkte von Minute zu Minute verkrampfter. Das einzig Positive in dieser Phase: Als es unerträglicherweise die ersten Pfiffe der Zuschauer gegen die eigene Mannschaft gab, wurden diese sofort von Anfeuerungsrufen vom Großteil der Fans übertönt. Bei aller Enttäuschung über die Leistung: Die eigene völlig verunsicherte Mannschaft auch noch auszupfeifen geht gar nicht! Das Team ist immer noch Dritter und kämpft um den Erstliga-Aufstieg! Einige scheinen es echt nicht zu kapieren. Als die Fortuna vor vier Jahren noch auf Platz 11 in Bremen vorgeführt wurde, habe ich von so einer Situation nur geträumt.

Im Spiel gegen den FSV brachte dann ein Mann die Wende: Ranisav Jovanovic. Nicht nur wegen seiner Tores, sondern weil er ins Spiel kam und unbedingt wollte. Er wollte den Sieg, er wollte etwas probieren, er wollte die anderen mitreißen. Und das gelang ihm. Und genau darauf wird es auch in den kommenden Spielen ankommen. Die Mannschaft braucht Spieler, die sich keinen kopf machen, die mit ihrem Willen oder einer Einzelaktion die Mannschaft wachrütteln und die Angst aus den Körpern der anderen schütteln.

Außerdem hat mir die Variante mit Oliver Fink und Andreas Lambertz im Zentrum sehr gut gefallen. Vielleicht ist das die Formation, die in den kommenden Spielen den Erfolg bringt? Aber egal, wer aufläuft: Glaubt an die Chance, kämpft um die Chance. Vier Spiele, drei Siege. Das wird reichen. Auf geht`s

Olli

11. April 2012, Olli Bendt

Schneckenrennen

Das war es wohl. Die direkten Aufstiegsplätze sind vermutlich weg. Sechs Punkte Rückstand auf Platz 2, dazu das deutlich schlechtere Torverhältnis. Ich denke, der Zug ist leider abgefahren. Was nach der überragenden Hinrunde sehr schade ist, angesichts der Ergebnisse in der Rückrunde allerdings auch nicht weiter verwunderlich. Die Fortuna hat in der Rückrunde nur 13 Punkte geholt, es gab zwar nur 2 Niederlagen, aber sieben Unentschieden sind etwas zu viel. Diese Punkteausbeute bedeutet Platz 10 in der Rückrundentabelle, und damit spielt man eben leider nicht um die ersten beiden Plätze.  

Jetzt gilt es also, Platz 3 zu verteidigen, um im Nervenspiel Relegation doch noch den Aufstieg in die erste Liga zu realisieren. Und da sehe ich ganz gute Chancen, denn das Rennen um Platz 3 hat sich zu einem echten Schneckenrennen entwickelt. In der Verlosung sind die Fortuna, St. Pauli mit dem Treter und Spucker Zambrano und Paderborn. Und keins der drei Teams weiß derzeit zu überzeugen. Angst essen Seele auf. Meine Meinung: Gewinnt die Fortuna von den nächsten sechs Partien drei und spielt noch einmal Unentschieden, dann reicht das für Platz 3. Denn ich glaube nicht, dass sich eins der drei Teams jetzt auf einmal aufschwingt und die große Aufholjagd startet. Der Fußball hat zwar schon die verrücktesten Geschichten geschrieben, dieses Jahr aber nicht.

 

Olli Bendt  

3. April 2012, Olli Bendt

Völlig unverständlich!

Vorweg kurz ein paar Sätze zum Spiel in Cottbus. Es war grausam anzusehen, welchen Fußball die Fortuna dort gespielt hat. So darf man nicht auftreten, wenn man Erster oder Zweiter werden will. Sahen auch die Spieler und die Verantwortlichen so und so bleibt jetzt die Hoffnung auf Besserung. Denn durch den Punkt in Cottbus beträgt der Rückstand auf Platz 2 nur drei Punkte. Bei noch acht ausstehenden Spielen ist also noch alles drin.

Jetzt aber zur Horrormeldung des heutigen Tages: Assani Lukimya hat einen Zweijahresvertrag beim 1. FC Köln unterschrieben. Das muss man erst mal wirken lassen…

Jetzt habe ich nie daran geglaubt, dass Lukimya auch in der kommenden Saison weiter im Fortuna-Trikot auflaufen wird. Es war sonnenklar, dass er in der ersten Liga spielen wird. Und es war mir auch klar, dass er nicht einen nur für die erste Liga gültigen Vertrag in Düsseldorf unterschreiben wird. Aber: Hieß es nicht, dass er zu einem Klub mit Perspektive gehen will? Zu einem Klub, wo auch das Umfeld passen muss?

Da ist doch der Wechsel zum 1. FC Köln, bekanntermaßen jedes Jahr ein sicherer Kandidat für die internationalen Ränge und für ein ruhiges und sachliches Umfeld, nur ein logischer Schritt. Oder nicht?

Wie es heißt, sollen Dortmund, Hannover und Mönchengladbach auch interessiert gewesen sein. Einen Wechsel dorthin hätte wahrscheinlich jeder Fortuna-Fan irgendwie nachvollziehen können.  Aber zum 1. FC Köln? Ein Verein, der nach dem wahrscheinlichen Podolski-Wechsel nur noch aus gesichtslosen Spielern bestehen wird? Sozusagen dem VfL Wolfsburg des Westens? Der ziemlich wahrscheinlich nur ums sportliche Überleben in der ersten Liga kämpfen wird? Wenn der Verein denn in der kommenden Saison dort überhaupt noch spielt, denn der Klassenerhalt ist ja noch lange nicht geschafft. Wo ist da die Perspektive? Oder könnten vielleicht doch andere Faktoren eine Rolle gespielt haben? Jeder kann sich seinen Teil dazu denken.    

Ich habe Assani Lukimya immer als freundlichen, höflichen und offenen Menschen kennengelernt. Deshalb wünsche ich ihm alles Gute und wünsche ihm auch, dass die Fortuna-Fans diesen Wechsel irgendwie verzeihen können. Verstehen kann ihn wohl keiner…

Olli Bendt

20. März 2012, Olli Bendt

The Rotzlöffel strikes back!

Was musste The Rotzlöffel formerly known as Sascha Rösler (TRFKASR) zuletzt für ein dickes Fell haben. Angriffe der untersten Schublade aus Frankfurt, gerne aufgegriffen vom Fernsehen (genannt sei hier der Eintracht-Haussender HR3) und dadurch auch eine Fokussierung der Schiedsrichter auf ihn. Selbst für einen gestandenen Profi ist das nicht einfach zu verarbeiten.
Er brauchte aber mit der Partie gegen Aachen nur ein Spiel, um diese Störfaktoren hinter sich zu lassen und wieder zu zeigen, was ihn in der Hinrunde so wertvoll für die Fortuna gemacht hat.
Schon in Karlsruhe gelang TRFKASR ein wunderschönes Freistoßtor, womit er diese Auswärtspartie endgültig entschied. Und jetzt gegen Aue folgte das beste Spiel von TRFKASR seit langer Zeit. An allen drei Fortuna-Treffern war er beteiligt, alle drei super herausgespielt. Vor allem beim dritten Tor zeigte er seine ganze technische Klasse und Übersicht.
Wenn Prinzessin Lilliveh aus einer der hässlichsten Städte Deutschlands also mit ihren weinerlichen Aussagen so eine Leistungsexplosion bei TRFKASR bewirkt hat, dann:  
 

http://www.youtube.com/watch?v=FbFu2O_z8cw

11. März 2012, Olli Bendt

Die Torkrise!

Ich bin kein Freund davon, nach zwei oder drei nicht gewonnenen Spielen sofort von einer Krise innerhalb der Mannschaft zu sprechen. Und in der jetzigen Situation mache ich das auch nicht nach sechs sieglosen Spielen. Denn die Fortuna spielt nach wie vor phasenweise richtig guten Fußball und beherrscht den Gegner über weite Strecken. Die Phasen sind vielleicht nicht mehr so lang wie noch in der Hinrunde, aber wer hatte ernsthaft erwartet, dass es immer so weitergeht? 

So etwas gibt es nicht im deutschen Fußball, dafür ist die Leistungsdichte zu hoch. Außerdem geht es jetzt ans Eingemachte und alle Teams kämpfen mit allen Mitteln um ihre Saisonziele. Siehe Aachen, die nur mit dem Ziel nach Düsseldorf gereist sind, irgendwie einen Punkt mitzunehmen. 

Gegen solche Teams, wenn sie zudem noch gut eingestellt sind, erspielst du dir eben nicht 5-6 Großchancen, sondern als gute Mannschaft 1-2. Und als Spitzenmannschaft nutzt du dann eine davon und gehst mit einem 1:0-Sieg in die Kabine. 

Und damit aus meiner Sicht der Grund, warum die Fortuna derzeit kein Spitzenteam der Liga ist. Das Team hat eine Torkrise. Was in der Hinrunde noch so hervorragend geklappt hat, als die Chancen noch hochprozentig verwertet wurden, ist derzeit völlig verschüttet. Selbst beste Chancen werden versiebt. Und das kann man auch nicht an einem Spieler festmachen. Beister, Rösler, Bröker oder Ilsö, egal wer die Chance bekommt, in den letzten Wochen wurde fast jede Torchance vergeben. 

Aber so wird es nicht bleiben. Wenn die Mannschaft weiter so Fußball spielt und sich weiter solche Chancen erarbeitet, dann werden sehr bald auch wieder Siege folgen. Hoffentlich schafft es Trainer Norbert Meier, dass die Mannschaft weiter an sich glaubt und sich keine Selbstzweifel einschleichen. Denn sollte das passieren, dann hätte das Team wirklich eine Krise. 

28. Februar 2012, Olli Bendt

Das hat Methode!

Bitte unbedingt anschauen:

http://www.youtube.com/watch?v=uT6EJdcP11w

 

Comedy pur! Ich hoffe, der Herr vom Hessischen Rundfunk hat sich nach dem Interview die Haare gewaschen.

Dass sich die Frankfurter jetzt als Opfer darstellen ist so grotesk und armselig, da fällt einem kaum noch etwas ein.

Halten wir fest:

  1. Den Elfmeter sollte man geben, es gibt aber auch Schiedsrichter, die das nicht getan hätten. Hut ab vor dem Linienrichter, der das klare Trikotziehen von Bamba Anderson an Timo Furuholm gesehen hat. Die Geister die ich rief, Herr Veh.
  2. Sascha Rösler darf nach dem Ausgleich nicht mit dieser provokativen Geste Richtung Armin Veh rutschen. Weil er sich damit auf dessen Niveau begibt. Und er außerdem dem Verein schadet, denn diese Bilder bleiben beim Fernsehzuschauer hängen. Dafür gab es zurecht die gelb-rote Karte, auch wenn andere Spieler so etwas schon ungestraft machen durften: http://www.youtube.com/watch?v=8_pEj3myo50&feature=related
  3. Armin Veh stürzt nach dieser Provokation auf das Feld und benimmt sich wie ein Rumpelstilzchen. Dazu springt die gesamte Frankfurter Bank auf und es kommt zur Rudelbildung. Mittendrin auch Fortuna-Manager Wolf Werner. So ein Verhalten ist von allen Beteiligten auf Kindergartenniveau anzusiedeln.
  4. Die Frankfurter Offiziellen geben nach der Partie ein unglaublich schlechtes Bild ab. Allen voran Sport-Direktor Hübner, der in der Mixed Zone seiner Erziehung freien Lauf lässt. Als Krönung ist Armin Veh dann auch noch zu feige, um sich bei der PK blicken zu lassen.

 

Sehr schade, dass ein Spiel solche Begleiterscheinungen hat und damit untergeht, dass Frankfurt wirklich sehr gut gespielt hat. Nach der Führung aber unter Druck geriet und den Ausgleich nicht unverdient kassiert hat. Wer an so einer aufgeheizten Stimmung schlussendlich Schuld war, diese Frage kann jeder für sich selbst beantworten.

 

Olli

14. Februar 2012, Olli Bendt

-16 Grad!

Endlich! Es gibt doch kaum was Nervigeres, als die Winterpause. Wenn man nur darauf wartet, dass die Saison endlich weitergeht und die Entscheidungen dann endlich fallen können. Und wo man sich die Wartezeit mit langweiligen Testspielen vertreiben muss, die meist keinerlei Aussagekraft haben.

Am Samstag war es endlich soweit, das Spiel in Ingolstadt stand an. Die Vorfreude wurde allerdings etwas getrübt, ob der Wettervorhersage für Bayern. Schattige – 9 Grad waren vorhergesagt, die aber am Tag selbst noch locker übertroffen wurden. Bei -16 Grad mussten die Spieler ran, während die etwa 1.000 mitgereisten Fortunen und ich auf der Tribüne fast festfroren.

Vollends hinüber war es mit meiner Freude nach 30 Sekunden Spielzeit, als klar wurde, dass der Schiedsrichter Christ die Partie nicht im Griff haben würde. Ein übles Einsteigen von Biliskov gegen Rösler wurde nicht mit Gelb geahndet, stattdessen wurde sogar noch der Vorteil der Fortuna zurückgepfiffen. Hier war schon klar: Das wird heute nichts mit der Pfeiferei. Und so sollte es dann auch kommen, der Schiri hatte die Partie nie im Griff und verweigerte der Fortuna zu Beginn der 2. Halbzeit noch zusätzlich einen klaren Foulelfmeter.

Leider häuft es sich zuletzt, dass die Fortuna klare Elfmeterpfiffe nicht mehr bekommt. Ein Verdienst von Leuten wie dem Co-Trainer von Ingolstadt und dem Ex-Meistertrainer Armin Veh, Trainer des kommenden Gegners Eintracht Frankfurt. Sie haben nichts Besseres zu tun, als die Fortuna als reine Schauspieltruppe zu bezeichnen, und ziehen als Beweis dafür die schon 10 gegebenen Elfmeter für die Fortuna heran. Armselig!

Die Fortuna hat mit Beister und Bröker Spieler in den Reihen, die mit viel Tempo in den Strafraum gehen und dort eben häufig nur noch mit Fouls zu bremsen sind. Natürlich waren auch fragwürdige Pfiffe dabei, genauso wurden aber auch klarste Elfer eben nicht gegeben. Beispielsweise in Frankfurt, als das Trikot von Thomas Bröker im Strafraum ca. 4 Meter weit vom Körper abstand, weil ein Frankfurter unbedingt die Reißfestigkeit testen wollte. Mein Ratschlag an Armin Veh frei nach Dieter Nuhr: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die F….. halten.
Und an die Fortuna-Spieler: Diese Nebengeräusche komplett ausblenden, Frankfurt am Montag schlagen und dann Armin Veh ins Gesicht schauen.

Olli Bendt

7. Februar 2012, Daniel Fiene

Leberhaken!

Eigentlich hatte sich Trainer Norbert Meier auf einen richtigen Härtetest für seine Mannschaft zum Abschluss des Trainingslagers gefreut. Es sollte gegen den ukrainischen Erstligisten Dnjepr Dnjepropetrowsk gehen. Dem Zungenbrecher gingen während des Trainingslagers aber die Spieler aus, so dass eigentlich erst Dynamo Kiew einspringen sollte.
Das funktionierte aber auch nicht, und so spielte die Fortuna schließlich gegen den Viertligisten UD Marbella, verstärkt durch einige Spieler von Dynamo Kiew.
Hörte sich nach einem langweiligen, weil einseitigen Testspiel an. Das war es auch, bis Mitte der zweiten Halbzeit. Dann wurde plötzlich die Sportart gewechselt.
Maximilian Beister hatte wenige Minuten zuvor abseits des Balles seinem Gegenspieler unnötigerweise von hinten in die Beine getreten. Darüber war der natürlich nicht glücklich und packte Beister ins Gesicht. Die Situation wurde aufgelöst, allerdings merkte man, dass die beiden Protagonisten noch nicht miteinander fertig waren. Kurze Zeit später nahm der Spanier an der Seitenlinie direkt vor der Fortuna-Bank einen Ball an und Beister kam mit einem markerschütternden Schrei angelaufen, als ob er den Spanier zerhäckseln wolle. Er lief aber einfach an ihm vorbei und blieb neben ihm stehen. Der Spanier ließ sich davon aber provozieren und streckte Beister kurzerhand mit einem saftigen Leberhaken nieder.
Daraufhin kam es zu Tumulten auf dem Platz, mittendrin Co-Trainer Uwe Klein, der sich den Spanier schnappen wollte. Die Lage beruhigte sich aber sehr schnell wieder und auch Beister konnte wieder aufstehen.
Er durfte sich dann den Spott seiner auf der Tribüne sitzenden Teamkollegen anhören. Einer meinte, dass sie heute Abend im Hotel Sparring mit ihm machen würden, damit er nicht mehr so schnell umfällt. Der Flachs blühte also und dieses Spiel im Nachgang als Skandalspiel zu bezeichnen, ist aus meiner Sicht grotesk.

Olli  

25. Januar 2012, Olli Bendt

Weitere Eindrücke aus Marbella

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AD-Reporter Olli Bendt und Co-Kommentator Robert Palikuca haben sich hübsch gemacht. Napoleon für Arme.

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AD-Reporter Olli Bendt kommentiert zusammen mit Fortunas Vorstandsvorsitzendem Peter Frymuth das Spiel gegen Grashoppers Zürich.

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Der Ausgleich gegen Zürich.

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Das Ambiente im Marbella Football Center passt einfach.

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Lumpi ist wie immer als Kämpfer unterwegs.

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Ken Ilsö will zurück ins Team.

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Der Totenkopf ist immer dabei.

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Das Marbella Football Center hat sich für die Fortuna rausgeputzt.

24. Januar 2012, Daniel Fiene